<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>dr-dorothee, Autor bei Dr. Maria Schefter</title>
	<atom:link href="https://praxis-schefter.de/author/dr-dorothee/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://praxis-schefter.de/author/dr-dorothee/</link>
	<description>Psychotherapie • Coaching • Supervision</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 May 2026 09:48:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2024/08/0705_Schefter_Logo-FAV_01.svg</url>
	<title>dr-dorothee, Autor bei Dr. Maria Schefter</title>
	<link>https://praxis-schefter.de/author/dr-dorothee/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Gruppentherapie</title>
		<link>https://praxis-schefter.de/gruppentherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dr-dorothee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychische Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://praxis-schefter.de/?p=921</guid>

					<description><![CDATA[<p>Menschen sind Gruppenwesen – von Anfang an. Wir werden in eine Familie hineingeboren, verbringen Jahre in Kindergärten und Schulen, arbeiten in Teams, pflegen Freundeskreise. Unser gesamtes Leben findet in Gruppen statt. Und genau dort, in diesen Gruppen, formen sich oft auch unsere Wunden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://praxis-schefter.de/gruppentherapie/">Gruppentherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://praxis-schefter.de">Dr. Maria Schefter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-overlay" style="background:#ffffff"></div><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1-2 laptops-cols_inherit tablets-cols_1 mobiles-cols_1 valign_middle type_default stacking_default" style="--gap:0rem;"><div class="wpb_column vc_column_container stretched"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image us_custom_4af741be has_ratio align_none"><div class="w-image-h"><div style="padding-bottom:100%"></div><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/05/0705_Blog_Gruppentherapie_01-1024x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Gruppentherapie" loading="lazy" srcset="https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/05/0705_Blog_Gruppentherapie_01-1024x1024.jpg 1024w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/05/0705_Blog_Gruppentherapie_01-300x300.jpg 300w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/05/0705_Blog_Gruppentherapie_01-150x150.jpg 150w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/05/0705_Blog_Gruppentherapie_01-50x50.jpg 50w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/05/0705_Blog_Gruppentherapie_01.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div></div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container us_custom_2e420154"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_ba205bf8"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Gruppentherapie</span></span></h1><div class="w-separator size_custom" style="height:1.5rem"></div><h3 class="w-text"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Warum sie uns ängstigt und wie sie uns heilen kann</span></span></h3><div class="w-separator size_custom" style="height:1.5rem"></div><div class="wpb_text_column us_custom_38e07046"><div class="wpb_wrapper"><p>Menschen sind Gruppenwesen – von Anfang an. Wir werden in eine Familie hineingeboren, verbringen Jahre in Kindergärten und Schulen, arbeiten in Teams, pflegen Freundeskreise. Unser gesamtes Leben findet in Gruppen statt. Und genau dort, in diesen Gruppen, formen sich oft auch unsere Wunden.</p>
<p>Das Kind, das in der Familie gelernt hat, seine Bedürfnisse zurückzustellen. Die Jugendliche, die in der Schulklasse ausgegrenzt wurde. Der Erwachsene, der im Kollegenkreis nie das Gefühl hat, wirklich dazuzugehören. Psychische Belastungen haben viele Ursachen – eine der wichtigsten sind jedoch unsere Erfahrungen mit anderen Menschen.</p>
<p>Und hier liegt das seelische Dilemma: Wenn Gruppen so tief verletzen können – warum sollten sie auch heilen?</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_custom"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="g-cols wpb_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_2 mobiles-cols_1 valign_top type_default" style="--gap:1.6rem;"><div class="wpb_column vc_column_container us_custom_e4ffeac2 has_bg_color"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h2>Warum Gruppentherapie so viel Unbehagen auslöst</h2>
<p>Wenn ich Patient:innen eine Gruppentherapie vorschlage, begegnet mir häufig eine reflexartige Abwehr. Das ist menschlich: Was uns einmal verletzt hat, meiden wir. Und die Vorstellung, die eigenen Wunden vor Fremden zu zeigen, fühlt sich für viele wie eine Bedrohung an – nicht wie eine Chance.</p>
<h6><em>Diese Ängste verdienen es, ernst genommen zu werden.</em></h6>
<p><strong>„Ich kann doch nicht vor Fremden über meine Probleme sprechen.&#8221;</strong> Die Angst vor Bloßstellung und Scham sitzt tief. Viele Menschen haben gelernt, Schwäche zu verbergen, nach außen zu funktionieren, während es innen brodelt. Sich zu öffnen fühlt sich gefährlich an.</p>
<p><strong>„Was werden die anderen von mir denken?&#8221;</strong> Wer in der Vergangenheit in Gruppen verletzt wurde, erwartet auch in der Gegenwart Ähnliches &#8211; verständlicherweise. Die Furcht vor Bewertung und Ablehnung ist kein Charakterfehler, sie ist ein Schutzreflex.</p>
<p><strong>„Ich bekomme nicht so viel Aufmerksamkeit wie in der Einzeltherapie.&#8221;</strong> Die Sorge, zu kurz zu kommen, nicht wirklich gesehen zu werden – sie ist menschlich und berechtigt. Und gleichzeitig liegt hier oft ein Thema, das in der Gruppe bearbeitet werden kann.</p>
<p><strong>„Die Probleme der anderen belasten mich zusätzlich.&#8221;</strong> Manche befürchten, von den Schwierigkeiten anderer überwältigt zu werden. Dass die Schwere anderer zur eigenen wird.</p>
<p><strong>„Meine Probleme sind zu speziell – oder zu schlimm – oder zu peinlich.&#8221;</strong> Der Gedanke, mit dem eigenen Leid allein zu sein, ist weit verbreitet. Er wird in der Gruppe meist als erstes erschüttert.</p>
<p>Diese Ängste sind keine Schwäche. Sie sind Hinweis auf das Bedürfnis nach innerer Sicherheit. Und genau hier setzt eine gute Gruppentherapie an. Sie schafft unter therapeutischer Leitung klare Rahmenbedingungen, einen geschützten Raum, in dem jede TeilnehmerIn ihren Platz findet, in dem korrigierende Beziehungserfahrungen gemacht werden können. Dadurch können echte Wachstumspotenziale entstehen.</p>
<h2>Was die Forschung sagt und was die Gruppe besonders macht</h2>
<p>Die wissenschaftliche Evidenz ist klar: Gruppenpsychotherapie ist bei den meisten psychischen Erkrankungen genauso wirksam wie Einzeltherapie. Bei einigen Störungsbildern, etwa Angststörungen, Depressionen, psychosomatischen Beschwerden, Selbstwertproblemen oder zwischenmenschlichen Konflikten, zeigt sie sogar besondere Stärken. Doch Gruppentherapie ist nicht einfach Einzeltherapie mit mehreren. S ie ist etwas Eigenes, mit Wirkfaktoren, die nur eine Gruppe bieten kann.</p>
<ul>
<li><strong>Universalität des Leidens. </strong><br />
Zu erleben, dass andere Menschen ähnliche Kämpfe führen, durchbricht die Isolation. „Ich bin nicht die Einzige&#8221; &#8211; dieser Moment ist oft der erste Schritt zur Entlastung.</li>
<li><strong>Beziehungsrealität. </strong><br />
Soziale Dynamiken zeigen sich hier nicht im Nacherzählen, sondern live – wie jemand auf Kritik reagiert, ob er sich Raum nimmt oder zurückzieht, ob er Nähe zulässt oder abwehrt. Die Gruppe wird zum Übungsraum: Alte Muster werden sichtbar, neue Verhaltensweisen können ausprobiert werden.</li>
<li><strong>Vielfalt der Perspektiven.</strong><br />
Nicht nur die Therapeutin, sondern mehrere Menschen spiegeln zurück, wie jemand wirkt. Das hat ein eigenes Gewicht, das eine einzelne Stimme selten erreicht.</li>
<li><strong>Lernen am Modell. </strong><br />
Wer beobachtet, wie andere Fortschritte machen oder Rückschläge verarbeiten, entdeckt oft neue Möglichkeiten für das eigene Leben.</li>
<li><strong>Selbstwirksamkeit. </strong><br />
In der Gruppentherapie sind Teilnehmende aktiv am Gruppenprozess beteiligt, sie teilen Erfahrungen und Perspektiven, nehmen Unterstützung, Wertschätzung an und geben eben diese an andere Teilnehmende. Das stärkt das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit auf eine Weise, die in der Einzeltherapie kaum möglich ist.</li>
<li><strong>Zugänglichkeit. </strong><br />
Gruppentherapie ist mit kürzeren Wartezeiten verbunden: ein praktischer, aber wichtiger Vorteil im Alltag.</li>
</ul>
<h2>Wann Gruppentherapie nicht das Richtige ist</h2>
<p>Gruppentherapie ist wirksam – aber sie passt nicht für jeden und nicht zu jedem Zeitpunkt.</p>
<p>Sie ist in der Regel nicht angezeigt bei akuten Krisen mit Suizidalität oder schwerer Selbstverletzung, die zunächst engmaschige Einzelbetreuung erfordern. Auch schwere psychotische Episoden, ausgeprägte dissoziale Symptomatik oder extreme soziale Angst können dazu führen, dass zunächst andere Wege sinnvoller sind – bis ein stabileres Fundament entstanden ist.</p>
<p>In vielen Fällen ist eine Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie das Klügste: so können beide Formate, ihre jeweiligen Stärken in den Entwicklungsprozess einbringen.</p>
<h2>Ein Gedanke zum Schluss</h2>
<p>Die Angst vor der Gruppe ist oft ein Echo früherer Verletzungen – und gleichzeitig ein Wegweiser. Denn genau dort, wo es wehtut, liegt häufig auch echtes Wachstumspotenzial.</p>
<p>Eine Gruppe kann zum Ort werden, an dem etwas Neues möglich ist: Zugehörigkeit statt Ausgrenzung. Annahme statt Bewertung. Verbundenheit statt Einsamkeit.</p>
<p>Der Schritt in eine Gruppentherapie erfordert Mut. Aber er kann sich lohnen &#8211; weil wir in Beziehungen verletzt wurden und in Beziehungen heilen können.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small with_line width_default thick_1 style_solid color_border align_center"><div class="w-separator-h"></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Bildquelle: bnenin, stock.adobe.com</em></p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://praxis-schefter.de/gruppentherapie/">Gruppentherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://praxis-schefter.de">Dr. Maria Schefter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Psychotherapie für alle</title>
		<link>https://praxis-schefter.de/psychotherapie-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dr-dorothee]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 10:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News aus der Praxis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://praxis-schefter.de/?p=867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit der Gründung unserer Praxis im Jahr 2018 war es uns ein Anliegen, Menschen in belastenden Lebenssituationen bestmöglich zu unterstützen. Dass wir bisher vor allem als Privatpraxis tätig waren, war dabei weniger eine bewusste strategische Entscheidung als Ergebnis der bürokratischen und reglementierenden Hürden unseres Gesundheitssystems.<br />
Hier ist die Geschichte dieser Tage und die Suche nach einem neuen Rhythmus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://praxis-schefter.de/psychotherapie-fuer-alle/">Psychotherapie für alle</a> erschien zuerst auf <a href="https://praxis-schefter.de">Dr. Maria Schefter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-overlay" style="background:#ffffff"></div><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1-2 laptops-cols_inherit tablets-cols_1 mobiles-cols_1 valign_middle type_default stacking_default" style="--gap:0rem;"><div class="wpb_column vc_column_container stretched"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image us_custom_4af741be has_ratio align_none"><div class="w-image-h"><div style="padding-bottom:100%"></div><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Psychotherapie-fuer-alle_01-1024x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Psychotherapie für alle" loading="lazy" srcset="https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Psychotherapie-fuer-alle_01-1024x1024.jpg 1024w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Psychotherapie-fuer-alle_01-300x300.jpg 300w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Psychotherapie-fuer-alle_01-150x150.jpg 150w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Psychotherapie-fuer-alle_01-50x50.jpg 50w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Psychotherapie-fuer-alle_01.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div></div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container us_custom_2e420154"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_ba205bf8"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Psychotherapie für alle</span></span></h1><div class="w-separator size_custom" style="height:1.5rem"></div><h3 class="w-text"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Unser Standort in Berlin-Mitte hat nun eine Kassenzulassung.</span></span></h3><div class="w-separator size_custom" style="height:1.5rem"></div><div class="wpb_text_column us_custom_38e07046"><div class="wpb_wrapper"><p>Seit der Gründung unserer Praxis im Jahr 2018 war es uns ein Anliegen, Menschen in belastenden Lebenssituationen bestmöglich zu unterstützen. Dass wir bisher vor allem als Privatpraxis tätig waren, war dabei weniger eine bewusste strategische Entscheidung als Ergebnis der bürokratischen und reglementierenden Hürden unseres Gesundheitssystems.</p>
<p>Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun eine psychotherapeutische Behandlung, unabhängig vom Versicherungsverhältnis anbieten können: Seit Beginn des Jahres verfügt unser Standort in Berlin-Mitte über eine Kassenzulassung.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_custom"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="g-cols wpb_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_2 mobiles-cols_1 valign_top type_default" style="--gap:1.6rem;"><div class="wpb_column vc_column_container us_custom_e4ffeac2 has_bg_color"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h2>Was bedeutet das für Sie?</h2>
<p>Einfacher Zugang: Gesetzlich versicherte Patient:innen können am Standort Mitte nun unkompliziert und ohne das bisherige Kostenerstattungsverfahren behandelt werden.</p>
<p>Aktuelle Kapazitäten: Derzeit übernimmt nur Frau Dr. Schefter die kassenärztlichen Behandlungen. Dadurch sind die Anzahl der Behandlungsplätze leider schon begrenzt. Wir planen jedoch bereits, unser Team am Standort Mitte noch in diesem Jahr um weitere Kolleg:Innen zu erweitern, um mehr Therapieplätze zur Verfügung stellen zu können.</p>
<p>Gruppentherapie als neues Behandlungsformat: Im Rahmen der vertragspsychotherapeutischen Versorgung können wir nun verstärkt Gruppenformate anbieten. Gruppenpsychotherapien haben sich als sehr wirksam erwiesen und ermöglichen seelische Erkrankungen nicht nur mit Hilfe von Therapeut:Innen, sondern auch durch die Dynamik der Gruppe zu behandeln. Dazu bald mehr hier im Blog.</p>
<h2>Unser Standort Prenzlauer Berg</h2>
<p>An unserem Standort im Prenzlauer Berg ändert sich vorerst nichts: Dieser wird weiterhin als reine Privatpraxisgeführt, sodass wir dort wie gewohnt für Privatversicherte und Selbstzahler:innen da sind.</p>
<p>Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr psychischer Gesundheit begleiten zu dürfen, nun noch etwas unkomplizierter.</p>
<p><strong>Herzlichst, Ihr Team der Praxis Dr. Schefter &amp; Psychotherapeut:innen</strong></p>
</div></div><div class="w-separator size_small with_line width_default thick_1 style_solid color_border align_center"><div class="w-separator-h"></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Bildquelle: Syda Productions, stock.adobe.com</em></p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://praxis-schefter.de/psychotherapie-fuer-alle/">Psychotherapie für alle</a> erschien zuerst auf <a href="https://praxis-schefter.de">Dr. Maria Schefter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahreswechsel in der Stille</title>
		<link>https://praxis-schefter.de/jahreswechsel-in-der-stille/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dr-dorothee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 11:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychische Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://praxis-schefter.de/?p=833</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Jahreswechsel war für mich immer Anlass, mich zu sortieren, meinen inneren Kompass neu auszurichten. Doch das Jahr 2025 hatte es in sich. Es ist vieles entstanden und es hat mich sehr viel Energie gekostet. Ich wusste, ich brauche mehr als nur ein paar freie Tage, um das innere Hamsterrad und die Erschöpfung hinter mir zu lassen. Ich brauchte einen Ort, an dem die Welt leiser wird, damit ich wieder hören kann, was in mir vorgeht. Begleitet von der Co-Therapeutin – meiner Hündin - habe ich mich für einen radikalen Rückzug entschieden.</p>
<p>Hier ist die Geschichte dieser Tage und die Suche nach einem neuen Rhythmus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://praxis-schefter.de/jahreswechsel-in-der-stille/">Jahreswechsel in der Stille</a> erschien zuerst auf <a href="https://praxis-schefter.de">Dr. Maria Schefter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-overlay" style="background:#ffffff"></div><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1-2 laptops-cols_inherit tablets-cols_1 mobiles-cols_1 valign_middle type_default stacking_default" style="--gap:0rem;"><div class="wpb_column vc_column_container stretched"><div class="vc_column-inner"><div class="w-image us_custom_4af741be has_ratio align_none"><div class="w-image-h"><div style="padding-bottom:100%"></div><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Jahreswechsel-in-der-Stille_01-1024x1024.jpg" class="attachment-large size-large" alt="Jahreswechsel in der Stille" loading="lazy" srcset="https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Jahreswechsel-in-der-Stille_01-1024x1024.jpg 1024w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Jahreswechsel-in-der-Stille_01-300x300.jpg 300w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Jahreswechsel-in-der-Stille_01-150x150.jpg 150w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Jahreswechsel-in-der-Stille_01-50x50.jpg 50w, https://praxis-schefter.de/wp-content/uploads/2026/01/0705_Blog_Jahreswechsel-in-der-Stille_01.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div></div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container us_custom_10f5da82"><div class="vc_column-inner"><h1 class="w-text us_custom_ba205bf8"><span class="w-text-h"><span class="w-text-value">Jahreswechsel in der Stille</span></span></h1><div class="w-separator size_custom" style="height:1.5rem"></div><div class="wpb_text_column us_custom_38e07046"><div class="wpb_wrapper"><p>Der Jahreswechsel war für mich immer Anlass, mich zu sortieren, meinen inneren Kompass neu auszurichten. Doch das Jahr 2025 hatte es in sich. Es ist vieles entstanden und es hat mich sehr viel Energie gekostet. Ich wusste, ich brauche mehr als nur ein paar freie Tage, um das innere Hamsterrad und die Erschöpfung hinter mir zu lassen. Ich brauchte einen Ort, an dem die Welt leiser wird, damit ich wieder hören kann, was in mir vorgeht. Begleitet von der Co-Therapeutin – meiner Hündin &#8211; habe ich mich für einen radikalen Rückzug entschieden.</p>
<p>Hier ist die Geschichte dieser Tage und die Suche nach einem neuen Rhythmus.</p>
</div></div></div></div></div></div></section><section class="l-section wpb_row height_custom"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="g-cols wpb_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_2 mobiles-cols_1 valign_top type_default" style="--gap:1.6rem;"><div class="wpb_column vc_column_container us_custom_e4ffeac2 has_bg_color"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><h2>Sehnsucht nach Neuausrichtung</h2>
<p>Jahreswechsel. Ich fahre mit der Co-Therapeutin aufs Land. Nur sie und ich in einer kleinen Hütte, geborgen zwischen Seen, Wiesen und Wäldern. Ein Nachbar mit drei Hunden, sonst niemand. Ich suche diesen Ort auf, weil ich mich nach Ruhe sehne, nach Lauschen und Sortieren – nach einer Neuausrichtung meines inneren Kompasses für das neue Jahr, beruflich wie persönlich.</p>
<p>Von der Hütte blicke ich über eine schneebedeckte Wiese hinab auf den zugefrorenen See. Doch so sehr der Blick auf den See zur Ruhe einlädt, so wenig will sie sich in mir einstellen. Was war 2025 bloß für ein Jahr? Trotz der schönen Momente war es geprägt von Druck, Erschöpfung und Trauer. Es ist gut, dass es nun geht.</p>
<h2>Widerstand gegen die Stille</h2>
<p>Auf den ersten Spaziergängen mit der Co-Therapeutin sind meine Gedanken noch laut. In meinem Kopf sind unzählige „Tabs“ offen; ich führe Selbstgespräche und will das Unerledigte noch erledigen. Von der Landschaft bekomme ich kaum etwas mit, nur die Bewegung und die kühle Luft tun mir gut. Ich weiß rational, dass wahre Ruhe nicht am Ende einer To-do-Liste wartet. Wenn ich nur abarbeite, bleibt kein Raum für innere Ruhe und Klarheit. Doch ein Teil von mir klammert sich an die gewohnte Sicherheit der Aktivität – ein Versuch, die Kontrolle über das Chaos zurückzugewinnen.</p>
<p>Ein anderer Teil sehnt sich nach Ruhe und Klarheit. Was aber finde ich, wenn ich wirklich zur Ruhe komme? Hier draußen gibt es keinen Schutzraum aus Terminen. Ich versuche zu lesen, doch die Worte gleiten an mir ab. Das Scrollen durch Social Media verstärkt nur den inneren Lärm. So sitze ich auf dem Sofa, beobachte die Vögel vor dem Fenster und spüre die bebende Unruhe einer Getriebenen, die verlernt hat, einfach nur zu sein. Schließlich rolle ich die Yogamatte aus, um die Unruhe nicht länger zu bekämpfen, sondern sie Schicht für Schicht durch sanfte Bewegung durchzuarbeiten.</p>
<h2>Rhythmus auf vier Pfoten</h2>
<p>Am zweiten Tag gestatte ich mir den Morgen am Rechner – mit Kaffee im Bett, ich liebe es. Die Co-Therapeutin begrenzt meine Arbeitswut, indem sie unmissverständlich zum Aufbruch drängt. Wir ziehen drei Stunden durch die Winterlandschaft. Danach schläft sie, fordert später wieder den Gang nach draußen ein, bis sie schließlich in ihre abendliche Ruhephase sinkt.</p>
<p>Langsam beginne ich, mich diesem natürlichen Rhythmus meiner Hündin zu überlassen. Ihr Rhythmus bricht meine starre Struktur auf und wird zu meinem Takt, der mich durch die Tage trägt. In der stillen Natur finde ich den Weg aus dem Kopf zurück in das Spüren. Ich bin im Hier und Jetzt, lausche dem Wald und genieße die Kälte auf der Haut.</p>
<h2>Vom Tun zum Sein</h2>
<p>In ihren Schlafphasen arbeite ich anfangs noch – ich kann nicht anders. Manchmal entsteht inne Ruhe eben erst dadurch, dass das Unerledigte seinen Platz findet. Doch mit der Zeit werden ihre Ruhephasen zu meinen Reflexionsphasen. Ich schreibe, meditiere, lausche in mich hinein. In dieser wohltuenden Gleichförmigkeit der Tage sickert die Stille im Außen langsam in mich hinein. Der aufgewirbelte Staub des Jahres setzt sich. Statt alles gleichzeitig festzuhalten, lerne ich wieder, mich dem Moment zu überlassen. Sein statt Tun.</p>
<p>Mein innerer Kompass findet langsam wieder seinen Norden. Die Antworten, die ich gleichermaßen gesucht und gefürchtet habe, kommen nicht laut oder spektakulär. Sie zeigen sich leise in der Klarheit der kalten Luft und in dem, was hinter meinen Gedanken liegt. Ich bleibe einen Tag länger als geplant. Ich will mich noch nicht lösen, noch nicht zurück in den Alltag. Ein Teil dieser Klarheit soll bleiben.</p>
<h2>Ein Anker für das neue Jahr</h2>
<p>Bevor ich schließlich gehe, blicke ich noch einmal auf die Wiese vor der Hütte. Die Sonne scheint vom anderen Ufer in mein Gesicht, der Schnee glitzert. Da ist Frieden. Ein Lächeln breitet sich in mir aus – auch jetzt, während ich diese Zeilen schreibe. Alles in mir ist so still wie diese zauberhafte Winterlandschaft. Ich präge mir das Bild fest ein. Jetzt kann ich gehen.</p>
</div></div><div class="w-separator size_small with_line width_default thick_1 style_solid color_border align_center"><div class="w-separator-h"></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Bildquelle: Tabea Marten, fotografa.de</em></p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://praxis-schefter.de/jahreswechsel-in-der-stille/">Jahreswechsel in der Stille</a> erschien zuerst auf <a href="https://praxis-schefter.de">Dr. Maria Schefter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
